Welcome to Sodom

One World – Dokumentarfilmfestival zum Thema Menschenrechte (6. – 17. 3. 2019)

16.03.2019 18:00, Prag 1, kino NFA Ponrepo, Bartolomějská 11

(c) jedensvet.cz

Englisch, Ghanaisch; tschechische und englische Untertitel

Früher ein Sumpf, ist das ghanaischen Agbogbloshie heute eine riesige Müllkippe mit europäischer Elektronik und einer der giftigsten Orte der Welt. Trotzdem herrscht hier reger Betrieb. Über dem Ort mit dem Spitznamen Sodom hängt ständig eine Abgaswolke. Doch bei jedem Schritt klimpert hier Metall, und wo Metall klimpert, da klimpert auch Geld. Das lockt Männer, Frauen und Kinder aus der nahen Umgebung an. Auf Schrottrecycling basiert hier das ganze wirtschaftliche Ökosystem, in dem jeder seinen spezifischen Platz hat - und seine Geschichte. Der Film erzählt diese Geschichten anhand von Szenen aus dem Leben der ganzen Gemeinschaft und gewährt intimere Einblicke in das Innenleben ausgewählter Akteure, die uns mit ihren Stimmen durch ihre Welt begleiten. Eine Welt, in der sich Dreck auf überraschende Weise mit Buntheit, Staub mit Lyrik und Apokalyptik mit magischem Realismus verflechten.

Welcome to Sodom (AT 2018, 82 min.)

Regie: Florian Weigensamer, Christian Krönes

Eintrittskarten

Weitere Vorführtermine

Was trennt uns und was verbindet uns? fragt heuer das Festival One World unter dem Motto Gefährliche Nähe. Österreichische Filmemacher beteiligen sich mit der preisgekrönten Doku Welcome to Sodom über das Leben rund um eine riesige Müllkippe mit europäischer Elektronik an einem der giftigsten Orte der Welt, mit dem neuesten Film von Nikolaus Geyrhalter Die bauliche Maßnahme, der die Einheimischen vom österreichisch-italienischen Grenzübergang am Brennerpass zu Wort kommen lässt, wo ein Zaun zur Regulation der ankommenden Migranten entstehen sollte, sowie der Koproduktion Hugo Blanco, Deep River über den sog. peruanischen Che Guevara, der in den 1960er Jahren die Kämpfe der peruanischen Bauern gegen die Grundbesitzer anführte.

neuigkeiten

Intercultural Achievement Award 2019
des BMEIA: Bewerben können sich Projekte, die den interkulturellen Austausch in den Bereichen Kunst/Kultur, Jugend, Menschenrechte, Global Citizenship Education und Integration fördern. Bewerbungsschluss: 30. April 2019. Weitere Informationen

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