Maria Lassnig

16.02. - 17.06.2018, Prag 7, Veletržní palác, Dukelských hrdinů 47

Bild Maria Lassnig

Die Nationalgalerie präsentiert zum ersten Mal in einer Retrospektive das beeindruckende Werk von Maria Lassnig, einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen ihrer Generation. Die Ausstellung wird begleitet von der Präsentation ihrer Pionierarbeit auf dem Gebiet der Filmanimation „Meine Animation ist eine Kunstform. Maria Lassnig, Filmemacherin“.

Die Gemälde zeugen von Maria Lassnigs langfristigem Interesse an Körperuntersuchung und Selbstdarstellung und decken mehr als sieben Jahrzehnte ihres Schaffens ab. Maria Lassnig wurde von Anfang an von künstlerischen Bewegungen inspiriert, die gestische, informelle und spontane Praktiken als Schwerpunkt hatten - wie Informel, Tachismus und Surrealismus, aber auch body art und performance. Mittelpunkt ihrer Arbeit war die menschliche Figur - oft fragmentiert, deformiert und grotesk. Diese Bilder, für die sie selbst Modell steht, lenken die Aufmerksamkeit auf die Zerbrechlichkeit des Körpers, das Altern und den Lauf der Zeit.

Maria Lassnig (*1919, Kappel am Krappfeld – †2014, Wien), österreichische Malerin und Medienkünstlerin, absolvierte die Akademie der bildenden Künste in Wien. 1980 vertrat sie Österreich an der 39. Biennale von Venedig. An der Akademie für angewandte Kunst in Wien wurde sie als erste Frau im deutschsprachigen Raum zur Professorin ernannt. 1988 erhielt sie als erste Frau den Österreichischen Staatspreis. Zusammen mit Louise Bourgeois, Agnes Martin und Joan Mitchell gilt sie als eine der wichtigsten Künstlerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts, die sich als Pionierinnen der Frauenemanzipation in der von Männern dominierten Kunstwelt etablierten.

Kuratoren: Adam Budak, Kasia Redzisz

Eintritt: 140 – 350 CZK

Národní galerie

 

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