Olga Flor a Radka Denemarková

Diskussion und Lesung

14.03.2024 18:00, Prag 1, Österreichisches Kulturforum, Jungmannovo nám. 18

Bild Olga Flor a Radka Denemarková

Deutsch, simultan gedolmetscht

Die Veranstaltung ist zwei bedeutenden Autorinnen gewidmet, die über ihre aktuellen sowie zukünftigen Projekte ins Gespräch kommen. Insbesondere sprechen sie über ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative „Imagine Dignity – Mensch / Natur / Künstliche Intelligenz: In welcher Welt wollen wir 2040 leben?“ der Sektion für internationale Kulturangelegenheiten des österreichischen Außenministeriums.

Während des Abends werden die beiden Schriftstellerinnen aus ihren Werken lesen.

Der Abend wird von der Leiterin des Lehrstuhls für deutsche und österreichische Studien FSV UK Zuzana Lizcová moderiert. Es wird simultan gedolmetscht.

Eintritt frei nach vorheriger schriftlicher Anmeldung bis 11.3.2024 unter prag-kf@bmeia.gv.at.

Olga Flor ist eine österreichische Schriftstellerin und Essayistin, die auch in Österreich zu den prominenten Stimmen zeitgenössischer Autor:innen gehört. Für ihr literarisches Werk wurde sie mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet, unter anderen mit dem Anton-Wildgans-Preis (2012), einem der renommiertesten österreichischen Literaturpreise, und dem Gert-Jonke-Preis (2023). Ihr Debütroman Erlkönig wurde 2012 veröffentlicht, es folgten sieben weitere Romane, ein Theaterstück und ein Opernlibretto. Erwähnenswert ist ihre moderne Interpretation von Macbeth Die Königin ist tot (2012). Ihr jüngstes Werk ist der Roman Morituri (2021). Olga Flor verbringt in Prag zwei Monate im Rahmen des UNESCO-Programms Prag, Stadt der Literatur.

Radka Denemarková ist eine tschechische Schriftstellerin, Literaturhistorikerin und Übersetzerin deutscher Werke. Sie ist die einzige tschechische Autorin, die den Magnesia Litera Preis in vier verschiedenen Kategorien erhalten hat – für Prosa (Roman Peníze od Hitlera, 2006, auf Deutsch als Ein herrlicher Flecken Erde, 2009), Publizistik (Romanmonografie Smrt, nebudeš se báti aneb Příběh Petra Lébla, 2008), Übersetzung (Herta Müllerová: Atemschaukel, auf Tschechisch 2010 als Rozhoupaný dech) und Buch des Jahres (Hodiny z olova, 2018, auf Deutsch 2022 als Stunden aus Blei). 1998 veröffentlichte sie die Monografie Evald Schorm: Sám sobě nepřítelem und 2005 erschien ihr erster Roman A já pořád kdo to tluče. Seitdem hat sie insgesamt neun Bücher veröffentlicht, von Romanen (Ein Beitrag zur Geschichte der Freude, auf Deutsch 2019) bis hin zu einem Theaterstück (Spící vady, 2010; 2012 in Buchform erschienen). Außerdem hat sie das Drehbuch für den Spielfilm MY 2 mitverfasst, der auf ihrem Roman basiert. Radka Denemarkovás Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen veröffentlicht und sie hat zahlreiche internationale Preise gewonnen. Der Roman Stunden aus Blei wurde unter anderem mit dem renommierten deutschen Brücke Berlin Preis 2022 und dem österreichischen Literaturpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Radka Denemarkovás neuester Roman Čokoládová krev („Schokoladenblut“) erschien Ende 2023.

Die Veranstaltung wird von der Prager Stadtbibliothek und dem UNESCO-Projekt Prag, Stadt der Literatur in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum Prag organisiert.



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