Eine kulinarische Reise durch Österreich

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Essen-auf-der-Fahrlechhuette (c) Oesterreich-Werbung_Tom-Lamm

Wie wäre es mit einer Reise nach Österreich? Geht gerade nicht? Doch! Die Grenzen sind zwar geschlossen, doch einem kulinarischen Ausflug zu den Nachbarn steht trotzdem nichts im Wege. Beiträge zu Kunst und Kultur sind Sie von uns gewöhnt, Koch-Kunst und Ess-Kultur gehörten bisher allerdings kaum dazu. Doch wie heißt es so schön: Alles neu macht der Mai, und bei uns diesmal schon der April.

Egal, ob Sie schon immer lieber Kochbücher als Romane gelesen haben oder gerade erst lernen, wie man Spiegelei brät – mit den folgenden Links möchten wir Ihnen ein paar Aspekte von „Österreich kulinarisch“ online vorstellen. Selbstverständlich ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit, eher als „Probierhappen“, der Appetit auf eigene Entdeckungen machen soll.

Einen guten Ausgangspunkt für die Reise bieten die Seiten des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich. Hier erfahren Sie, was mit Esskultur eigentlich gemeint ist und dass es allein in Wien eine ganze Menge davon gibt: von der Heurigen- über die Jausen-, Kaffehaus- und Suppenkultur bis hin zum Wiener Wirthaus und natürlich dem Würstelstand. Lernen Sie mehr über Kulinarik und Kulturgeschichte, über die Geschichte der Sachertorte und oder machen Sie sich im Gulaschlexikon schlau. Natürlich gibt es auch eine Menge historischer Rezepte der Wiener Küche oder der einzelnen Regionalküchen Österreichs.

Ein Schmankerl sind die Seiten nicht zuletzt für Sprachliebhaber: Gerade im kulinarischen Bereich kommen die Besonderheiten des österreichischen Deutsch zur Geltung – ohne Topfen, Erdäpfel, Paradeiser, Ribisel, Fisolen und Faschiertes kommen Sie hier nicht weit. Die verschiedenen internationalen Einflüsse, die sich in der Wiener Küchensprache niedergeschlagen haben, sind ein Kapitel für sich.

Wenn Sie sich eher für aktuelle Trends, Neuinterpretationen von Klassikern und internationale Einflüsse in der österreichischen Esskultur interessieren, bietet die sehr aktive österreichische Foodblogger-Szene ein gefundenes Fressen. Einmal im Jahr wird der Austria Food Blog Award verliehen, auf dessen Seiten kann man Interviews mit den letztjährigen GewinnerInnen lesen. Einer der früheren Preisträger ist zum Beispiel der erfolgreiche Foodblogger Kevin Ilse alias The Stepford Husband.

Nicht zu vergessen auch die Seiten Esskultur – kulinarische Notizen der österreichischen Kulinarik-Journalistin und Kochbuch-Autorin (z. B. „Österreich vegetarisch“) Katharina Seiser.

Eine umfangreiche Übersicht bieten außerdem die Seiten der Österreichischen Food Blogger: in der Liste kann man sich nach dem Zufallsprinzip einen Blog aussuchen oder gezielt Foodblogs aus einzelnen Bundesländern kennenlernen – wie z. B. den von Ribiselchen aus der Steiermark. Bei Namen wie Der Brotschafter, Die Frühstückerinnen oder Sissi und Franzl fällt die Auswahl schwer. Doch es herrscht ja keine Eile und wie heißt es so schön in Blog von Sarah Krobath alias Sarah Satt:

„Man kann vielleicht nicht die ganze Zeit essen, sehr wohl aber darüber nachdenken.“

Viel Spaß beim Surfen, bis Ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft, und vielleicht sogar bei der ein oder anderen kulinarischen Reise in der eigenen Küche!

(Die Blogs sind überwiegend in deutscher Sprache, Sie können sich aber auch von den Bildern leiten lassen, und für Details gibt es heutzutage zum Glück Online-Wörterbücher und -Übersetzer.)

#AustriaKulturDigital

neuigkeiten

Österreichische Stipendien im Sommer 2020 bzw. im Studienjahr 2020/21
für ausländische Studierende, Graduierte und WissenschafterInnen: Franz Werfel Stipendium, Richard Plaschka Stipendium, Ernst Mach Stipendium. Stipendienausschreibung in der Österreichischen Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung www.grants.at (Deutsch und Englisch).

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