Stefan Karner: Neue Wege der Geschichtspräsentation

Das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich und sein zentraleuropäischer Kontext

13.01.2016 18:00, Prag 1, ÖKF, Jungmannovo náměstí 18

(c) Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung

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Österreich ist ein Land der Museen – in dem es aber bislang keine zeithistorische Dauerausstellung im Sinne eines „Hauses der Geschichte“ gibt, wie etwa im Prager Nationalmuseum. Nunmehr wurden zwei derartige „Häuser der Geschichte“ angekündigt: im Juni 2014 eines auf Initiative des Landeshauptmannes von Niederösterreich Erwin Pröll; im Jänner 2015 ein zweites auf Initiative des Kulturministers Josef Ostermayr. Entsprechend groß ist die mediale Aufregung in Österreich.

Im Frühjahr 2017 wird das „Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich“ seine Pforten öffnen. Gezeigt werden soll die historische Entwicklung Niederösterreichs als „Kernland“ in seinem österreichischen und zentraleuropäischen Kontext. Chronologisch reicht der Blick zurück bis zur ersten Besiedlung des Raumes, der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Zeitabschnitt ab Mitte des 19. Jahrhunderts.

Stefan Karnerist der wissenschaftliche Leiter des „Hauses der Geschichte im Museum Niederösterreich“ und präsentiert das Projekt und die Ideen dahinter. Milan Hlavačka, Kenner der Materie von tschechischer Seite, wird das Konzept des „Hauses der Geschichte“ kommentieren, gefolgt von einer Publikumsdiskussion.

Stefan Karner; Univ. Prof. Dr., Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Univ. Graz; Leiter des L. Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung.

Moderation: Philipp Lesiak

Weitere Diskussionsteilnehmer: Milan Hlavačka, Historisches Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften

Eintritt frei

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